Die Geschichte des Hildesheimer Dommuseums

Das Dommuseum Hildesheim bewahrt eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen sakraler Kunst: den Hildesheimer Domschatz, der Teil des UNESCO-Welterbes ist.

Ausstellung des Hildesheimer Dommuseums im Rittersaal.

Eine historische Aufnahme zeigt die Ausstellung des Dommuseums im Rittersaal.

Bereits im Mittelalter gab es im Dom mehrere Schatzkammern, in der die wertvollen Altargeräte und Reliquiare verwahrt und mitunter vornehmen Besuchern gezeigt wurden. Mit gezielten Ankäufen und umfangreichen Schenkungen mittelalterlicher Schatzkunst aus säkularisierten Klöstern und Stiften des Hildesheimer Raumes setzte sich der Ausbau der Schatzkammer im 19. Jahrhundert zu einer musealen Sammlung fort, bis Bischof Eduard Jakob Wedekin (1796-1870) schließlich die Initiative zur Gründung eines eigenen Diözesanmuseums ergriff, dem heutigen Dommuseum.

Der Hildesheimer Dom nach der Zerstörung vom 22. März 1945.Mit der Zerstörung des Hildesheimer Doms am 22. März 1945 wurden die Sammlungsräume vernichtet. Die wertvollsten Kunstwerke waren allerdings vor der Bombardierung der Bischofskirche in Sicherheit gebracht worden und überstanden den Krieg unbeschädigt. Trotz mancher schmerzlicher Verluste war damit der Grundstock für eine Wiedererrichtung des Museums gegeben.

In der 1960 eröffneten Schatzkammer des Doms fand allerdings nur ein kleiner Teil der Exponate Platz. Dies änderte sich 1978, als weitere Räumlichkeiten des ehemaligen Kapitelhauses hinzukamen. Nun konnte Besuchern eine größere Zahl von Objekten präsentiert werden.

Seit 1988 fanden regelmäßig Sonderausstellungen statt, die den umfangreichen Bestand des Dommuseums präsentierten. Seitdem ist der Sammlungsbestand durch Ankauf und Dauerleihgaben aus Kirchen und Einrichtungen des Bistums erheblich angewachsen. Trotz eingeschränkter räumlicher Möglichkeiten hat sich das Dommuseum in den folgenden Jahren nicht nur durch die Präsentation der eigenen Bestände einen Namen gemacht, sondern darüber hinaus durch viel beachtete und maßstabsetzende Sonderausstellungen wie „Bernward von Hildesheim und das Zeitalter der Ottonen“, oder „Abglanz des Himmels. Romanik in Hildesheim“.

Im Zuge der Sanierung des Hildesheimer Doms wurde das Museum 2010 geschlossen. Bedeutende Kunstwerke aus seinem Bestand waren seitdem in Ausstellungen verschiedener Museen zu sehen, etwa im Roemer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim, im Bode-Museum in Berlin und im Metropolitan Museum of Art in New York.

Das Hildesheimer Taufbecken im New Yorker Metropolitan Museum of Art. Im April 2015 wurde das Dommuseum wiedereröffnet. Das Dommuseum verfügt nun über deutlich mehr Raum, um den international bedeutenden Domschatz und zahlreiche weitere Exponate aus seinem Bestand in einer Dauerausstellung und in wechselnden Sonderausstellungen öffentlich zugänglich zu machen.

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